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<strong>Cybersicherheit: 6 Gefahren im Internet für Kinder</strong>
Novakid für Eltern
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05.01.2023
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Cybersicherheit: 6 Gefahren im Internet für Kinder

Inhaltsverzeichnis

Seit der Corona-Pandemie ist Online-Unterricht Teil nichts Neues mehr für Kinder in Deutschland. Viele Kinder haben sich in Lockdown-Zeiten nicht nur in virtuellen Lernumgebungen die Zeit vertrieben, etwa um Mathe- oder um Englisch zu lernen, sondern auch mit online Spielen und planlosem Surfen. Die Online-Welt ist riesig und unübersichtlich. Oft wissen Eltern gar nicht, welche Gefahren dort auf ihre Kinder lauern. Doch Sicherheit im Netz hat oberste Priorität!

Wir bringen unseren Kindern bei, wie sie sich zu Hause, in der Schule und in der Öffentlichkeit zu verhalten haben. Dabei liegt uns insbesondere ihre Sicherheit am Herzen. Im digitalen Zeitalter ist es unerlässlich, unsere Kinder auch in der virtuellen Welt zu begleiten, um sie vor den Gefahren des Internets zu schützen. Aber wie?

Kinder von digitalen Geräten und Online-Angeboten gänzlich fernzuhalten ist keine Lösung. Im Netz lauern immerhin nicht nur Gefahren auf unsere Kleinen, es erwarten sie auch Chancen und nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Zum Beispiel neue Fertigkeiten mittels YouTube-Tutorials oder ein Intensiv-Sprachkurs in Englisch!

Welche Gefahren gibt es im Internet und wie können wir die Risiken begrenzen? In diesem Artikel gehen wir dieser Frage nach.

Cybermobbing

Im Durchschnitt sind heutzutage etwa 35 % der Kinder von Cybermobbing betroffen. Manchmal fängt es mit einem harmlosen Scherz an, der sich dann zu einem ernsten Problem entwickelt. Das Selbstwertgefühl des Kindes leidet und die Eltern merken oft erst dann, dass etwas nicht stimmt, wenn sich ihr Kind zurückzieht, zu Stimmungsschwankungen neigt, weinerlich und leicht reizbar wird.

Die Gefahren des Internets sind nicht zu unterschätzen. Kinder müssen wissen, dass alles, was im Netz landet, für immer im Netz bleibt. Sie sollten daher dringend dazu angehalten werden, nicht zu viel von sich preiszugeben. Ein lustiges Video, das für Freunde gedreht wurde, kann möglicherweise viral gehen – in kürzester Zeit Millionen von Zuschauern erreichen. Manche Kinder träumen vielleicht davon, morgens aufzuwachen und im Internet berühmt zu sein. Aber will wirklich jeder diesen Wahn?

Machen Sie Ihrem Kind bewusst, dass es unter keinen Umständen etwas posten oder auf Nachrichten antworten sollte, wenn es wütend oder traurig ist. Eine unmittelbare emotionale Reaktion verschlimmert die Situation oft nur. Dieser Tipp gilt übrigens auch für Erwachsene!

Unerwünschte Inhalte

Dies ist wahrscheinlich eine der Gefahren im Internet für Kinder, denen sie am häufigsten begegnen. Mal geschieht es aus Versehen, mal aus Neugier. Kinder sehen Szenen von Gewalt, Sex und anderen nicht jugendfreien Inhalten. Wenn vertrauensvolle Gespräche nicht ausreichen, müssen Eltern lernen, wie sie filtern können, was ihr Kind sehen darf und was nicht. Moderne Smartphones und Tablets sind in der Regel mit einer „Kindersicherungsfunktion“ ausgestattet, mit der Sie den Zugang Ihres Kindes zu nicht jugendfreien Inhalten einschränken können. Darüber hinaus verfügen viele beliebte Apps über entsprechende Einstellungen, die den Zugang des Kindes zu nicht altersgerechten Inhalten einschränken.

Weitergabe von Informationen an Cyberkriminelle

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind postet fröhlich ein Foto von sich außerhalb der Schule und gibt dabei seinen Aufenthaltsort an. Es schreibt, dass seine Eltern heute nicht zuhause sind… Ganz ungewollt kann es so Cyberkriminellen Informationen zuspielen. Diese können online nachverfolgen, wo sich das Kind aufhält und wohin es geht. Dies kann gravierende Folgen haben! Ihr Kind könnte überfallen oder sogar entführt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Sicherheit im Netz und erklären Sie ihm in aller Ruhe, dass es bei der Weitergabe von Informationen im Internet sehr vorsichtig sein muss. Prüfen Sie die Privatsphäre-Einstellungen und kontrollieren Sie die Follower Ihres Kindes.

Phishing

Phishing (entlehnt vom englischen „fishing“, was „fischen“ bedeutet) ist eine Art von Betrug, bei dem Passwörter und vertrauliche Daten von Nutzern geklaut werden. Meistens sind es E-Mails, die vortäuschen, von vertrauenswürdigen Absendern zu kommen. Es wird zur Eingabe persönlicher Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen aufgefordert. Leider fallen gerade unerfahrene Internetsurfer oft darauf herein. Daher ist Phishing eine der größten Gefahren im Internet für Kinder. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es auf keine Links in E-Mails und Nachrichten klicken darf, vor allem, wenn die Nachricht nicht zuvor angekündigt war. Auch wenn sie angeblich von einem Freund stammt, aber ein Passwort oder andere vertrauliche Daten verlangt werden, sollten Kinder sofort Alarm schlagen und die Eltern hinzuziehen.

Catfishing

Catfishing bedeutet, dass man vorgibt, jemand anderes zu sein. Wenn das Ziel darin besteht, einen Minderjährigen zu einem Treffen zu locken, kann es auch als Cyber-Grooming bezeichnet werden.

43 % der Kinder chatten online mit Fremden. Doch wer ist auf der anderen Seite des Bildschirms? Ein gleichaltriger Freund oder ein Erwachsener mit kriminellen Absichten? Es gibt Fälle, bei denen Kinder innerhalb einer Stunde so viel Vertrauen zu einem neuen unbekannten Gesprächspartner fassten, dass sie sich in Abwesenheit der Eltern zu einem privaten Treffen bereit erklärten. Außerdem kann es vorkommen, dass Kriminelle ein Kind um intime Fotos bitten und es dann erpressen.

Klären Sie Ihr Kind über die Gefahren des Internets auf und sprechen Sie über Sicherheit im Netz. Pflegen Sie eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Kind, damit es sich auch im Falle von Catfishing an Sie wendet.

Binge-Watching

Binge-Watching bedeutet, dass sich jemand Videos über einen sehr langen Zeitraum hinweg anschaut. Das kennen auch viele Erwachsene, die sich eine Folge nach der anderen von einer Serie reinziehen und einfach nicht genug kriegen können. Dies führt zu Schlafmangel, Reizüberflutung und manchmal sogar Sehstörungen. Schränken Sie die Bildschirmzeit für Kinder ein. Es gibt beispielsweise Apps, mit denen Sie den Zugang zu anderen Apps zu bestimmten Zeiten sperren können.

Haben Sie Erfahrungen mit den Gefahren des Internets gemacht, die Sie gerne teilen möchten? Dann hinterlassen Sie einen Kommentar. Gemeinsam machen wir uns stark für die Sicherheit unserer Kinder!

 

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