7 geprüfte Möglichkeiten ein Kind zweisprachig groß zu ziehen - Blog Novakid Germany
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7 geprüfte Möglichkeiten ein Kind zweisprachig groß zu ziehen

Wenn Sie rechtzeitig anfangen und die richtigen Methoden wählen, wird Ihr Kind eine Fremdsprache fast genau so gut wie seine Muttersprache beherrschen.

In die Sprachumgebung einzutauchen – ist der beste Weg in jedem Alter eine Fremdsprache zu lernen. Dafür sollen Sie ihr Kind nicht schon in jungen Jahren in Fremdsprachenkurse schicken. Organisieren Sie die Sprachumgebung direkt zu Hause. Und wenn dann Ihr Kind in die Schule geht, wird es nicht nur fließend sprechen, sondern auch in einer Fremdsprache denken.

Wie man ein zweisprachiges Kind großzieht und was dafür zu machen ist – danach haben wir uns bei Maxim Azarov, dem Vater von drei zweisprachigen Kindern und dem Gründer der Novakid-Online-Schule erkundigt.

1. Mehr sprechen
Es reicht nicht aus, Worte zu hören. Man muss verstehen, worum es geht. Sich passiv Cartoons und Filme auf Englisch anzuschauen bringt nichts. Ein Dialog ist nötig. Nur dann lernen wir in einer Fremdsprache zu denken.
Es wurde festgestellt, dass ein Kind in drei Jahren 45 Millionen Wörter hören muss, um die Sprache gut zu beherrschen. Dieser Informationsfluss muss kontrolliert werden, das Verhältnis „Muttersprache / Fremdsprache“ sollte ca. 50/50 betragen. In der Wirklichkeit reichen 20–25% der Fremdsprache aus. Wenn Sie selbst kein Englisch können, finden Sie einen Babysitter mit guten Sprachkenntnissen oder eine Schule für jüngere Kinder.

2. Beziehen Sie Ihr Kind in den Prozess ein
Kinder sind sehr neugierig, sie stehen für neue Informationen offen, und dies kann man für positive Ziele verwenden. Berücksichtigen Sie immer die Wünsche und Interessen des Kindes. Das Erlernen von Sprachen beim Spielen und bei anderen Lieblingsaktivitäten erfolgt viel schneller.

3. Wählen Sie einen Muttersprachler
Das Überfüllen von Regeln, Grammatik und einzelnen Wörtern wird nie zum gewünschten Ergebnis führen. Nur Übung mit einem Muttersprachler ist es, was Ihrem Kind Englisch beibringt. Suchen Sie eine Schule oder Online-Kurse, wo die Lehrer sorgfältig ausgewählt werden. Mir hat es das zum zweiten Mal gelungen. Zuerst hatte ich eine Schule nicht weit von meinem Haus gewählt. Aber der Lehrer hatte keine Erfahrung mit Kindern und mein Sohn hatte keine Lust zum Unterricht zu laufen. Ich musste weiter suchen.
Dann haben wir die Amerikanerin Elizabeth gefunden. Eine Englischlehrerin an einer Online-Schule mit großer Erfahrung in Sprachlernspielen und in der Arbeit mit den Kindern.

4. Lernen Sie spielend
Spiele sind ein fester Bestandteil des Kindeslebens und das kann zum Verstehen und Gebrauch der englischen Sprache beitragen. Finden Sie eine Online-Schule, wo die Lehrer mit Sprachlernspielen vertraut sind. Wenn sich der Unterricht einem aufregenden Quest ähnelt und positive Gefühle schenkt, wird das Kind Englisch sprechen!

5. Verwenden/Gebrauchen Sie Medien
Manchmal sind Eltern zu konservativ beim Sprachenlernen – Schulunterrichte, Tutors. Es ist wichtig, dass das Kind mit Interesse lernt. Wählen Sie unterschiedliche Bücher, Filmen und Podcasts – was immer es interessant findet.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen, finden Sie hier einige erprobte Varianten:

  • NPR-Podcasts: Brains On!, Wow in the World und andere. Experimentieren Sie, erkunden Sie verschiedene Themen und finden Sie einen guten Vorleser.
  • BBC-Fernsehserie: Planet Erde, Kosmos: Raumzeit-Odyssee. Die Folgen sind in Online-Kinos zu finden.
  • Für Eltern empfehle ich Bücher: Cat in the Hat und andere aus dieser Reihe, Bücher von Gulia Donaldson Gruffalo, Tiddler und andere, Gedichte von Shel Silverstein.

Gedichte sind meiner Meinung nach ein großartiges Werkzeug zum Sprachenlernen. Wenn es einen Reim gibt, werden Wörter viel schneller auswendig gelernt.

6. Wählen Sie ein Online-Format
Moderne Kinder sind häufig überfordert und sind ständig unterwegs. Wenn Sie sich entscheiden können, ob Sie Ihr Kind zum Unterricht fahren, oder ob Sie am Unterricht online teilnehmen (kein Abspielen einer Aufnahme, sondern echter Online – Unterricht), wählen Sie das Zweite! Moderne Technologien werden auch die im Unterricht angewandt: ein interaktives Format, eine virtuelle Tafel, die Möglichkeit mit der Maus zu zeichnen und die Leistungen in Echtzeit zu verfolgen. All dies trägt zum schnellen Erreichen der besten Ergebnisse bei. Lassen Sie sich nicht von mobilen Apps zum Lernen von Fremdwörtern mitreißen, denn diese können einen Unterricht auf gar keinen Fall ersetzen. Ohne Kontext die Wörter zu pauken hat keinen Sinn. Man muss den Unterschied in der Verwendung von Synonymen spüren und lernen, sie in der Umgangssprache zu gebrauchen.

7. Verlieren Sie keine Zeit
Das Erlernen einer Sprache ist aufgrund der allmählichen Entwicklung eines Kindes ein langfristiger Prozess. Es wird mehrere Jahre dauern, bis das Kind fließend eine Fremdsprache spricht. Je früher Sie anfangen, desto besser. Wenn Sie jedoch es nicht geschafft haben, im Vorschulalter anzufangen, lassen Sie sich nicht entmutigen. Zögern Sie nicht mehr lange, versuchen Sie es mit einem Muttersprachler und genießen Sie die ersten Ergebnisse in wenigen Monaten!

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