Online-Englischkurs: So begleiten Sie die Lernfortschritte Ihres Kindes
Wissenschaft

Gemeinsam lernen: So begleiten Sie die Lernfortschritte Ihres Kindes

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist Online-Unterricht nichts Ungewöhnliches mehr. Manchen Kindern fällt das Lernen im virtuellen Umfeld nicht so leicht wie in Präsenz, andere brillieren. Eltern geht es nicht anders. Einige haben es leichter, andere schwerer, die Lernfortschritte ihres Kindes zu verfolgen und es beim online Lernen zu unterstützen.

Laut einer Umfrage der Online-Englischschule für Kinder Novakid gehört für fast 53 % der Deutschen die Möglichkeit, die Lernfortschritte ihrer Kinder sehen zu können, zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines privaten Englischkurses.

Doch wie können Erfolge und Fortschritte kindgerecht kontrolliert werden? Der CEO von Novakid Max Azarov sowie die Bilungsexpertin Bea Beste verraten es.

Verbringen Sie wertvolle Zeit zusammen und lernen Sie gemeinsam

Verbringen Sie wertvolle Zeit zusammen und lernen Sie gemeinsam

Die richtige Einstellung zum Lernen gehört zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren, das gilt sowohl für Kinder als auch Erwachsene, sei es im beruflichen oder privaten Bereich. Anstatt die Fortschritte zu kontrollieren sollten Sie sie vielmehr unterstützend begleiten.

„Lernen Sie zusammen mit ihrem Kind! Durch gemeinsames Lernen können Eltern eine positive Vorbildrolle für ihr Kind einnehmen. Aus dem altmodischen Ich prüfe deine Lernfortschritte und kontrolliere dich wird dadurch Wir lernen voneinander und erkunden gemeinsam die Welt“, so Max Azarov, CEO und Mitbegründer der Online-Englischschule Novakid sowie Vater von drei Kindern.

Dieser Ansatz ersetzt Fortschrittskontrolle durch interessierte Neugier auf die Entwicklung des Kindes und direkte Partizipation im Lernprozess. Eltern können übrigens viel von ihren Kindern lernen!

„Wenn Eltern und ihre Kinder ihre Talente vereinen, können sie als Team agieren: zusammen sind sie stärker, lernen effizienter und haben mehr Spaß. Gemeinsames Lernen ist zum Beispiel, wenn Eltern zusammen mit ihren Kindern digitale Spiele entdecken. Die Kinder sind instinktiv ein bisschen besser darin als ihre Eltern. Andererseits ist der Elternteil wahrscheinlich reflektierter und bemerkt eher Probleme, Fallen oder Gefahren. Sie müssen akzeptieren, dass eine:r von beiden wahrscheinlich in gewissen Bereichen besser ist”, erklärt Bea Beste, Bildungsexpertin und Novakid-Repräsentantin in Deutschland.

Andererseits bedeutet Lernen nicht nur die Aneignung neuen Wissens theoretischen Grundlagen. Ein nachhaltiges und umfassendes Lernerlebnis wird durch innovative Ansätze und moderne Lernformate ermöglicht. Gerade im Fremdsprachenunterricht werden heutzutage völlig andere Formate eingesetzt als noch zu Zeiten der Eltern vor 20 bis 30 Jahren. Das moderne Lernen beinhaltet mittlerweile digitale Plattformen, spielbasierte online Englischkurse und Unterrichtsmethoden, die den Schwerpunkt auf das Sprechen der Fremdsprache legen. 

Bea Beste berichtet, dass ihr als CEO privater Schulen in Deutschland Eltern begegnet sind, die schnell die Schwierigkeiten überwunden haben, die sie noch aus ihrer eigenen Schulzeit kannten. Einige Eltern gaben zu, dass ihnen selbst der Englischunterricht eher schwer gefallen sei und dass sie sich nicht trauen würden, Englisch zu sprechen. „Wenn sie dann beobachten, wie leicht ihr Kind Englisch lernt, sehen sie auch, wie einfach und spielerisch es gehen kann. Das ist ebenfalls gemeinsames Lernen“, so die Bildungsexpertin.

Vertrauen und Kommunikation: Gehen Sie auf die Erfahrungen und Gefühle Ihres Kindes ein

Wenn Sie in der Nähe sind, während Ihr Kind Aufgaben löst, fühlt es sich wohl beim Lernen. Vertrauen und Kommunikation sind die Säulen des Lernprozesses. Ohne diese zwei wichtigen Komponenten besteht das Risiko für Missverständnisse und Kommunikationsprobleme zwischen Kind und Eltern.

„Die klassische Frage Was hast du heute in der Schule gelernt? kann verwirrend sein, denn für das Kind ist der Lernprozess viel bedeutsamer als das Ergebnis. Fragen Sie es lieber, ob es sich für den Unterricht interessiert hat, ob ihm das Thema gefallen hat, oder ob es in seiner Freizeit mehr darüber erfahren möchte“, schlägt Max Azarov vor.

Fragen stellen und kreativ sein zu dürfen sowie Gefühle und Erlebnisse anzusprechen ist von enormer Bedeutung. Interesse für das Lernen bemisst sich nicht an der Anzahl auswendig gelernter Regeln und Theorien, sondern an der Neugier und dem Leuchten in den Augen eines Kindes.

„Die meisten Eltern fragen direkt nach dem, was sie wissen wollen. Doch was wäre, wenn sie sich stattdessen in das Kind hineinversetzen und seine Perspektive anerkennen würden? Es geht nicht um Ausfragen. Sie müssen präsent und zugänglich sein. Einen Raum für authentische Verbindung zu schaffen ist eine gute Strategie. Finden Sie heraus, was Ihr Kind wirklich mag und versuchen Sie, seine Welt zu verstehen. Sie müssen deswegen nicht Paw Patrol schauen, wenn Ihnen die Zeichentrickserie nicht gefällt. Ihr Kind merkt sowieso, wenn Sie lügen oder vortäuschen. Finden Sie Aktivitäten, für die Sie beide sich interessieren. Werden Sie gemeinsam aktiv, üben Sie zusammen und sprechen Sie darüber“, empfiehlt Bea Beste.

Nehmen Sie aktiv am Lernprozess teil und unterstützen Sie Ihr Kind

Nehmen Sie aktiv am Lernprozess teil und unterstützen Sie Ihr Kind

Genauso wie beim offline Lernen brauchen Kinder beim E-Learning die Unterstützung proaktiver Eltern. Sie sollen gefördert, aber nicht überfordert werden. Die Rolle der Eltern darf sich nicht auf Beobachten und Evaluieren der Ergebnisse beschränken.

Damit die Eltern aktiv am Lernprozess ihrer Kinder teilnehmen können, bietet die Englisch-Lernplattform für Kinder Novakid Benutzerkonten speziell für Eltern. Hier können sie sich mit den Lehrkräften und der Schule austauschen und den Unterrichtsplan, Boni und Abonnements verwalten.

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