Motivation & Entwicklung

Wie man einen Optimisten großzieht

"Ich kann es nicht", "ich weiß nicht, wie es geht", "es klappt nicht" ... Wie oft hören Sie so was von Ihrem Kind? Psychologen meinen, dies seien die Merkmale der "Erlernten Hilflosigkeit".

Negative Wahrnehmung formt die Denkweise eines unsicheren Pessimisten. Sie wollen doch nicht solch eine Zukunft für Ihr Kind? Wir haben einige Beobachtungen für Eltern zusammengestellt, die Ihrem Kind helfen könnten, Herausforderungen optimistisch zu begegnen, ohne das Vertrauen in sich selbst zu verlieren. So los geht´s!

Unabhängigkeit
Der Schlüssel ist die Unabhängigkeit und die Selbständigkeit des Kindes zu fördern. Oft versteckt sich hinter den Worten „ich möchte es nicht“ der Glauben – „ich kann es nicht“. Richten Sie den Fokus auf die Stärken und Erfolge Ihres Kindes.

Achten Sie darauf, dass ihr Kind die zugeteilten, altersgerechten Aufgaben erledigt. Loben Sie seine Anstrengungen. Fördern Sie das Streben des Kindes nach Unabhängigkeit und haben SIe keine Angst vor Fehlern.

Zum Beispiel: das Kind möchte sich selbst ausziehen und weint, weil es das nicht schafft. Um dem Weinen ein Ende zu setzen, geht die Mutter her und zieht das Kind ungefragt aus. Was hat das Kind hier gelernt? Es lernt, dass sein kleiner selbständiger Versuch von seiner Mutter nicht akzeptiert und nicht unterstützt wird. Und je öfter solche Situationen im alltäglichen Leben auftreten, desto weniger glaubt das Kind an sich. Unselbstständige Kinder haben als Erwachsene nicht nur beruflich häufiger Probleme, sie leiden auch öfter unter Depressionen.

Die Aufgabe der Eltern besteht darin, sich konsequent so zu benehmen, damit es dem Kind möglich wird, die Folgen seines eigenen Verhaltens abzusehen. Packt es zum Beispiel seine Schulsachen nicht, bekommt es am nächsten Tag Ärger mit dem Lehrer.
Damit wird der Grundgedanke der eigenen Verantwortung in den Vordergrund gestellt und die Unabhängigkeit und das Selbstgefühl des Kindes unterstützt.

Positive Ausstrahlung
Kinder machen immer ihren Eltern nach, seien Sie also optimistisch! Kinder sagen „Ich kann es nicht“ „es klappt bei mir wieder nicht“, aber wenn Sie ruhig und positiv bleiben und die Stimmung des Kindes dadurch beeinflussen, wird sich alles schnell ändern.

Beobachten Sie sich selbst: Beschuldigen Sie nicht andere – Ehepartner, Verwandte. Bieten Sie Ihren Mitmenschen Hilfe an, halten Sie Versprechen. Wenn Sie eine positive Ausstrahlung haben, gibt es in Ihrem Zuhause einfach keinen Platz für Pessimismus.

Haben Sie keine Angst sich Fehler einzugestehen
Keiner ist fehlerfrei. Wenn Sie erkennen, dass Sie sich dem Kind gegenüber mal nicht richtig verhalten haben, entschuldigen Sie sich. Das respektable Verhalten ist besonders in der Kindheit wichtig. Wenn man selbst erkennt, dass an dieser Stelle etwas schiefgelaufen ist und kann es eingestehen, lernt ihr Kind Verantwortung zu übernehmen.

Machen Sie öfter einen Familientag
Positive Gefühle machen das Leben lebenswert, reduzieren Stress und Anspannungen. Dadurch werden wir kreativer und erhöhen unsere Kapazität fürs Lernen. Eine Familienkissenschlacht oder andere lustige gemeinsame Spiele und ein gewöhnlicher Tag wird schöner.

Gemeinsam Filme schauen, zusammen reisen, andere Länder zeigen, verschiedene Gefühlskulturen der Menschen lernen. All das gibt Ihrem Kind die Möglichkeit, die Welt vielseitiger zu sehen, lockerer und kommunikativer zu werden.

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